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16 vs 14


BowLaw
(@bowlaw)
Wettkampf-Blasrohrschütze
Beigetreten: Vor 3 Monaten
Beiträge: 188
Themenstarter  

Da habe ich doch heute Abend durch ein 14er gepustet und ...huch ... das war subjektiv ja sensationell schnell.
Täusche ich mich da in meiner subjektiven Wahrnehmung ?

bogenanwalt.rocks


Zitat
rabu
 rabu
(@rabu)
Erfahrener Blasrohrschütze Moderator
Beigetreten: Vor 3 Monaten
Beiträge: 342
 

Ich habs gemessen:

16er 138 ft/s

14er 152 ft/s

Bei mir mit identischen Carbon-Darts

Gruß 

Ralf

"Wenn du Gott zum Lachen bringen willst, erzähl ihm von deinen Plänen!"
Blaise Pascal


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BowLaw
(@bowlaw)
Wettkampf-Blasrohrschütze
Beigetreten: Vor 3 Monaten
Beiträge: 188
Themenstarter  

Und was für Rohre ?
Identisch lang bzw. kurz ?

bogenanwalt.rocks


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rabu
 rabu
(@rabu)
Erfahrener Blasrohrschütze Moderator
Beigetreten: Vor 3 Monaten
Beiträge: 342
 

Hier: LOS KLICK MICH  

hatte ich es ursprünglich geschrieben.

 

Mit 1,9 gramm Carbondarts:

Cold Steel 625 4 Fuss: 138 ft/sec

ColdSteel 625 5 Fuss: 138 ft/sec (Also kein Vorteil durch das längere Rohr!!!)

rabu Eigenbau cal 55 (14 mm) 5Fuss 152 ft/sec

Das sind alles Alu-Rohre. Ich hatte auf die Schnelle mal aus jedem Rohr 10 Schüsse gemacht, die Ergebnisse waren sehr konstant.

Überrascht hatte mich weniger die höhere Geschwindigkeit bei 14 mm (das hatte ich schon vermutet) sondern das das 4 und 5 Fuss Rohr exakt gleich schnell waren. Die Darts waren dieselben mit verschiedenen je passenden Konen. Gemessen mit meinem China-Chroni der bisher immer plausible Ergebnisse geliefert hat.

Liebe Grüße

Ralf

"Wenn du Gott zum Lachen bringen willst, erzähl ihm von deinen Plänen!"
Blaise Pascal


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BowLaw
(@bowlaw)
Wettkampf-Blasrohrschütze
Beigetreten: Vor 3 Monaten
Beiträge: 188
Themenstarter  

Jetzt frage ich mal in die Gemeinde:
Ist das beim Blasrohrschießen nun Geschmackssache mit dem großen und kleinen Kaliber und unterschiedlichen Blasrohrlängen oder gibt es da Gründe für ?

Wenn ich das richtig sehe ist das 1,5 m mit 16er cal "gemütlicher" aber (möglicherweise) fehlerverzeihender aufgrund der Länge und das 14er mit 1,20m (oder bei mir in Zukunft vielleicht 1m) schneller aber dafür etwas hektischer ?

Klärt mich da doch mal einer auf über die Vor- und Nachteile - danke!

bogenanwalt.rocks


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rabu
 rabu
(@rabu)
Erfahrener Blasrohrschütze Moderator
Beigetreten: Vor 3 Monaten
Beiträge: 342
 

In ein 16er Rohr passt viel mehr Luft als in ein 14er Rohr. Die muss man erst mal hineingepustet bekommen.

Das ist der eine Effekt, der andere ist das sich Druck aufbaut wenn die Luft (und natürlich der Dart) nicht schnell genug hinten entweicht.

Daher liegt das Optimum zwischen dünn und dick, da sich beide Effekte gegenläufig verhalten.

Das mit dem Fehlerverzeihend kommt auch noch dazu, liegt aber bestimmt an vielen weiteren Faktoren wie Gewicht Balance, Munition, Mundstück, Griff,.......

 

Für mich heisst das nach Herzenslust weiter probieren! 😀 Das ist mindestens der halbe Spaß. 

Liebe Grüße 

Ralf

 

"Wenn du Gott zum Lachen bringen willst, erzähl ihm von deinen Plänen!"
Blaise Pascal


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younger
(@younger)
Wettkampf-Blasrohrschütze
Beigetreten: Vor 3 Monaten
Beiträge: 167
 
Veröffentlicht von: @rabu

In ein 16er Rohr passt viel mehr Luft als in ein 14er Rohr. Die muss man erst mal hineingepustet bekommen.

Das ist der eine Effekt, der andere ist das sich Druck aufbaut wenn die Luft (und natürlich der Dart) nicht schnell genug hinten entweicht.

Für mich heisst das nach Herzenslust weiter probieren! 😀 Das ist mindestens der halbe Spaß. 

So weit 👍👍👍👍👍👍

 

FYL - das Leben ist schön!


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younger
(@younger)
Wettkampf-Blasrohrschütze
Beigetreten: Vor 3 Monaten
Beiträge: 167
 
Veröffentlicht von: @rabu

Daher liegt das Optimum zwischen dünn und dick, da sich beide Effekte gegenläufig verhalten.

Nicht nur dick und dünn sondern genauso lang oder kurz sind hierbei Faktoren, die sich ähnlich auf die maximale Beschleunigung auswirken.

"Fehlerverzeihend" ( eigentlich ein lustiger Begrif in diesem Zusammenhang) ist vom Volumen ersteinmal unabhängig.

 

Da bewirken die anderen von Ralf aufgeführten Punkte deutlich mehr. Rohrlänge an sich hilft, aber nicht das davon abhängige Volumen

 

FYL - das Leben ist schön!


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Sören Spieckermann
(@soeren)
Erfahrener Blasrohrschütze Admin
Beigetreten: Vor 5 Monaten
Beiträge: 358
 
Veröffentlicht von: @younger

"Fehlerverzeihend" ( eigentlich ein lustiger Begrif in diesem Zusammenhang) ist vom Volumen ersteinmal unabhängig.

Nach meiner Erfahrung nicht ganz unabhängig. Bei einem großen Kaliber muss "mehr" Luft rein. Je mehr du dich Anstrengen musst die notwendige Luft einzublasen, desto fehleranfälliger ist der Prozess. (z.B. zusätzliche Bewegung im Oberkörper). Gute Schützen blasen unabhängig vom Kaliber immer gleich und schaffen es dabei den Körper/Rohr nicht/kaum zu bewegen. Aber gerade als Anfänger kann es da Probleme geben wenn die Schusstechnik noch nicht so gut sitzt.

Ein zweiter Punkt ist die Pfeilgeschwindigkeit. Ein schneller Pfeil verlässt  das Rohr auch schneller. Man hat daher weniger Zeit zu "verwackeln" (was positiv ist).

Bsp: Du verwackelst beim Einblasen das Rohrende um 1cm nach unten und das alles innerhalb 0,5 Sekunden. Wenn der Pfeil erst nach 0,5 Sekunden das Rohr verlässt, macht er die volle Verwacklung von 1cm nach unten mit. Wenn der Pfeil schon nach 0,25 Sekunden draussen ist, dann nur ein Teil der Verwacklung (z.B. nur 0,3cm nach unten). (Werte einfach mal angenommen.) 

Ob diese Theorie allerdings einen großen praktischen Effekt hat kann ich aktuell noch nicht beurteilen. 

Am Rande meines Verstandes kichert der Wahnsinn.
Gruß Sören Spieckermann / sfs-archery
- Bogenschiessen: https://sfs-archery.de / - Urlaub: https://bogenurlaub-hohenlohe.de/
- Bogenverein: https://bsc-neckargerach.de/ / - Blasrohr: https://blasrohrschiessen.de/
Wichtig ist nicht, besser zu sein als alle anderen. Wichtig ist, besser zu sein als du gestern warst!
(Japanische Weisheit)
Mitglied im Blasrohr Sportverband Deutschland e.V.


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younger
(@younger)
Wettkampf-Blasrohrschütze
Beigetreten: Vor 3 Monaten
Beiträge: 167
 

Ich werde das Gefühl nicht los dass der Mensch oft zu schnell versucht komplexe Angelegenheiten auf wenige Details zu reduzieren 😉 - das klappt halt nicht 😎 

@ sören: Überspitzt ausgedrückt wäre nach Deiner Theorie dann für den Anfänger das 4 mm Rohr mit 20 cm Länge zu empfehlen 🙄 

 

Es gibt unter Berücksichtigung der verschiedensten/ aller einfließender Parameter auch beim Blasrohr einen "break even point" oder besser gesagt einen Bereich, der zu jedem individuell am besten passt! Den gilt es herauszufinden, und das geht meiner Meinung nur über probieren/ beobachten, analysieren....

Verdeutlichen lässt sich dies z.B. mit Fragestellungen wie:

- welche Schusswaffe ist die Beste? Deringer, Colt, Gewehr, Kanone ...?  (Richtig: es kommt auf die Person und den Einsatzzweck und die Begleitumstände an)

- welchen Schlauch kaufe ich mir? 1", 3/4" oder 1/2" oder gar einen C-Schlauch ? hängt vom anstehenden Druck ab, Verwendungszweck u.v.m.

- welches Auto ist das beste? (Nein bitte keine Diskussion darüber jetzt 🤫 )

 

Für mich habe ich festgestellt: dass bei meiner Konstitution und Technik bei 16mm Kaliber bei spätestens 5ft Schluß ist; länger bringt keinen Vorteil mehr. Mit 4ft wird´s über 8 m ungenauer, auf 4-5 m läßt es sich selbst mit 1,5 ft Rohrlänge noch recht gut treffen (bei 1 ft Länge ist es ein Glücksspiel) 

wie sich das bei 10mm, 12 mm oder 14 mm Durchmesser darstellt vermag ich nicht zu sagen, das müsste ich ausprobieren

Und ab wann bei welchem Gewicht, mit welchem Durchmesser, mit welchem Material, bei welchem Mond, bei welchem...... 🤪 das "verreißen" des Rohres beginnt???

Sorry, aber da muss ich noch viel üben und probieren bevor ich darüber allgemein zu philosophieren anfange - geschweige denn Festlegungen/ Aussagen darüber zu machen.

Sicherlich kann man dem Anfänger erst einmal pauschal  raten im "mittleren Bereich" (wäre für mich 4 ft mit 12mm) zu beginnen aber alles andere ist meiner Meinung nach "Kaffeesatzleserei"

Viel Spass bei Probieren - und auch ich freue mich über persönlich Erkenntnis eines jeden Einzelnen (zeigt mir im Umkehrschluss was ich noch ausprobieren könnte 😜 ) 

LG, Ralf

 

FYL - das Leben ist schön!


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rabu
 rabu
(@rabu)
Erfahrener Blasrohrschütze Moderator
Beigetreten: Vor 3 Monaten
Beiträge: 342
 

Auch das Gewicht des Darts macht einen Unterschied, klar, leicht ist meist schnell, aber dafür gibt es auch weniger "Rückmeldung" beim Blasen.

Ich glaube auch das das alles sehr komplexe Zusammenhänge sind, sehr individuell und frage mich ob man das wirklich alles ergründen muss, oder ob es nicht reicht etwas auszuprobieren, es klasse zu finden und damit zufrieden zu sein.

Ich kenne es von den technischen Bogenklassen, da haben einige Kollegen mehr geschraubt und getüftelt als geschossen, wurden immer schlechter als besser und waren hinterher völlig frustriert weil nichts mehr geklappt hat. Gut, die sind dann Kandidaten fürs traditionelle Bogenschiessen..... 😀 

Ich bleibe erst mal bei 14 und 16 mm und gehe erst mal raus um weitere Entfernungen zu ergründen....

Gruß

Ralf

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Sören Spieckermann
(@soeren)
Erfahrener Blasrohrschütze Admin
Beigetreten: Vor 5 Monaten
Beiträge: 358
 
Veröffentlicht von: @younger

@ sören: Überspitzt ausgedrückt wäre nach Deiner Theorie dann für den Anfänger das 4 mm Rohr mit 20 cm Länge zu empfehlen 🙄

In der Schule war mein Blasrohr deutlich kürzer als 20cm (Stiftlänge) 🙂

Es ist aber klar das es hier gegenläuifige Effekte gibt.- Je kürzer das Rohr, desto weniger Verwacklungsgefahr. Aber gleichzeitig gilt natürlich auch das ein längeres Rohr die Stabilität des Pfeils, durch das Höhere Gewicht die Trägheit etc. erhöht und damit Genauigkeit wieder steigt.

Den persönlichen Sweet-Spot zwischen Rohrlänge und Kaliber zu finden ist dann die Herausforderung.

Am Rande meines Verstandes kichert der Wahnsinn.
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younger
(@younger)
Wettkampf-Blasrohrschütze
Beigetreten: Vor 3 Monaten
Beiträge: 167
 
Veröffentlicht von: @soeren

Je kürzer das Rohr, desto weniger Verwacklungsgefahr.

Auch das ist mir wieder zu einfach: was ist "Verwackelungsgefahr"?  Kann ich ein 40 cm langes Rohr wirklich ruhiger halten als ein 150 cm Rohr? 1 cm im Absenken der Mündung beim kurzen entspricht in der Auswirkung über 4 cm beim langen ... wie vergleiche ich das miteinander...

Aber gleichzeitig gilt natürlich auch das ein längeres Rohr die Stabilität des Pfeils, durch das Höhere Gewicht die Trägheit etc. erhöht und damit Genauigkeit wieder steigt.

verstehe ich nicht, das Rohr verändert nichts an der Pfeilstabilität? Und höheres Gewicht bekomme ich beispielsweise auch durch dickere Wandungen oder sonstige Maßnahmen hin, da braucht´s nicht unbedingt mehr Länge für.... es spielen einfach stets viele Randbedingungen eine Rolle

Den persönlichen Sweet-Spot zwischen Rohrlänge und Kaliber zu finden ist dann die Herausforderung.

auch diese Feststellung ist für mich wieder zu schnell geschlussfolgert bzw. nur ein Teil des Gesamten:

der persönliche "Sweet-Spot" wird nicht nur Rohrlänge und Kaliber bestimmt, sondern auch durch Gewicht, Material, Gewichtsverteilung ,Haptik ...... und das - wie Rabu bereits erwähnt hat - im Zusammenspiel mit den physikalischen Eigenschaften der Darts, der Entfernungen und aller sonstigen Rahmenbedingungen (Indoor, Outdoor, Windeinfluss...)

Wenn der Einstieg ins Blasrohrschießen auch einfacher ist als beispielsweise beim Bogenschießen, das "Feintuning" kann nach meiner bisherigen (relativ geringen) Erfahrung enorme Facetten und Spielraum bieten 😉 

 

 

FYL - das Leben ist schön!


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rabu
 rabu
(@rabu)
Erfahrener Blasrohrschütze Moderator
Beigetreten: Vor 3 Monaten
Beiträge: 342
 
................

Wenn der Einstieg ins Blasrohrschießen auch einfacher ist als beispielsweise beim Bogenschießen, das "Feintuning" kann nach meiner bisherigen (relativ geringen) Erfahrung enorme Facetten und Spielraum bieten 😉 

Mir gefällt vor allem der Begriff Spielraum!

Also spielerisch herangehen und ausprobieren!

 

Außerdem glaube ich ebenfalls, dass dabei sehr viel Erfahrung herauskommt, und wenn diese im Forum geteilt und diskutiert werden, wir hier eine tolle Datenbasis aufbauen.

Auch im alten Forum gab es sehr viel Wissen, das leider mit der Schliessung verloren gegangen ist. Heute sind wir aber auf einem ganz anderen Level was Zubehör, Verfügbarkeit und Handel angeht! Halelujah!

Liebe Grüße

 

Ralf

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Sören Spieckermann
(@soeren)
Erfahrener Blasrohrschütze Admin
Beigetreten: Vor 5 Monaten
Beiträge: 358
 
Veröffentlicht von: @younger

Auch das ist mir wieder zu einfach: was ist "Verwackelungsgefahr"?  Kann ich ein 40 cm langes Rohr wirklich ruhiger halten als ein 150 cm Rohr? 1 cm im Absenken der Mündung beim kurzen entspricht in der Auswirkung über 4 cm beim langen ... wie vergleiche ich das miteinander..

Ich glaube wir reden so langsam mehr über Theorie als Praxis.

Wie ich weiter oben angeführt habe geht es bei meiner Betrachtung die ich hier angestellt habe nicht um das "ruhiger halten" sondern wie sich eine Verwacklung auswirkt. Wenn du z.B. an der Stelle des Mundstück beim Blasen das Rohr um 1 Grad senkst, dann wirkt sich dieses 1 Grad bei längeren Rohren stärker aus als bei kurzen Rohren da der Pfeil das Rohr bei kurzen Rohren schneller verlassen aht und die maximale "Verwacklung" des langen Rohres nicht erreicht.

Bsp. mit unrealistische großen Werten:

Langes Blasrohr: Pfeil braucht 1 Sekunde um das Rohr zu verlassen. Nach 1 Sekunde hat man das rohr um 5 Grad nach unten verwackelt.

Kurzes Blasrohr: Pfeil braucht 0,5 Sekunde um das Rohr zu verlassen. Nach 0,5 Sekunde hat man das Rohr jedoch nur um 2,5 Grad nach unten verwackelt. (würde der Pfeil auch 1 Sekunde im Rohr verbleiben wären es auch wieder 5 Grad)

Aber wie ich schon zu Anfang geschrieben hatte ist das nur eine sehr theoretische Betrachtung. Ich bezweifle das dies in der Praxis von größerer Relevanz ist.

Veröffentlicht von: @younger

auch diese Feststellung ist für mich wieder zu schnell geschlussfolgert bzw. nur ein Teil des Gesamten:

Da gebe ich dir recht. Ich hatte in Kaliber und Rohrlänge die ganzen von dir genannten Eigenschaften wie Gewicht, Gewichtsverteilung ... etc. Gedanklich mit eingerechnet (größeres Kaliber/größere Länge = mehr Gewicht ,...)

Am Rande meines Verstandes kichert der Wahnsinn.
Gruß Sören Spieckermann / sfs-archery
- Bogenschiessen: https://sfs-archery.de / - Urlaub: https://bogenurlaub-hohenlohe.de/
- Bogenverein: https://bsc-neckargerach.de/ / - Blasrohr: https://blasrohrschiessen.de/
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(@georg-b)
Blasrohrschütze
Beigetreten: Vor 3 Monaten
Beiträge: 71
 

Hallo Leute,  ich erkläre das mal mit wenigen Worten. . . . . . . . . Mit einem längeren Rohr hat man eine längere Visierlinie und kann damit etwas besser Zielen. Dem entsprechend favorisiere ich die 1,60m. Wenn jemand genug Lungenvolumen hat sind die 16mm ok. Mit weniger Lungenvolumen ( Frauen haben generel ca. 30% weniger) macht 14mm Sinn. Aber auch die 1,60m.  Ich habe mehreren Leuten Blasrohre gebaut. Die haben mit 1,20m und 14mm angefangen. Sie sind aber fast alle auf 1,60m gewechselt und schiessen damit bessere Ergebnisse. Wenn das Lungenvolumen im Verhältnis zum Durchmesser zu groß ist, dann gibt es einen Rückstau und Druck entweicht am Mundstück. Der Nachteil von einem 1,60m Rohr ist der Transport.Dann noch eins, bei einer durchschnittlichen Pfeilgeschw. Von 35m/s ist der Pfeil 0,0457 Sekunden im Lauf. Bei einen 1,20m Rohr sind es dann 0,0342 Sekunden. Noch Fragen ?

Gruß Georg


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younger
(@younger)
Wettkampf-Blasrohrschütze
Beigetreten: Vor 3 Monaten
Beiträge: 167
 
Veröffentlicht von: @georg-b

Hallo Leute,  ich erkläre das mal mit wenigen Worten. . . . . . . . .

Schön wenn sich auch mal wieder "alte Hasen" / "Mehr-Wissende" zu Wort melden 😉 und nicht nur amüsiert den Diskussionen der Newcomer folgen 😊 

will ja schließlich was lernen und auf Dauer davon profitieren - und das geht am besten wenn ich´s auch von der Logik her verstehe ...

Ein herzliches Dankeschön meinerseits 👍 

 

FYL - das Leben ist schön!


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BowLaw
(@bowlaw)
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Beigetreten: Vor 3 Monaten
Beiträge: 188
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Auch von mir ein Danke!
Das war mir gar nicht bewusst, dass man sozusagen zuviel Puste haben kann - aber klingt logisch.

Ebenso das mit dem Verreißen in Bezug auf die Zeit, welche der Pfeil in der Röhre verbleibt ... im erstem Moment war für mich die Theorie von Sören durchaus nachvollziehbar.

Auch der Erfahrungssatz, dass oft auf 1,60 m gewechselt wird ist einiges wert - aus solchem Wissen schöpfe ich gerne (auch wenn ich genauso gerne andere Sachen ausprobiere 🤡 ).

bogenanwalt.rocks


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younger
(@younger)
Wettkampf-Blasrohrschütze
Beigetreten: Vor 3 Monaten
Beiträge: 167
 

so,

da ich das mit den 14 mm selbst gerne testen möchte habe ich mir gerade mal knapp 2 m Alurohr (20 x 3 mm) bestellt 🤗 

FYL - das Leben ist schön!


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rabu
 rabu
(@rabu)
Erfahrener Blasrohrschütze Moderator
Beigetreten: Vor 3 Monaten
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Da bin ich ja mal gespannt.

Vor allem ob du das Rohr tatsächlich in 2m schiesst oder auf 1,6m kürzt

Gruß 

Ralf

"Wenn du Gott zum Lachen bringen willst, erzähl ihm von deinen Plänen!"
Blaise Pascal


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younger
(@younger)
Wettkampf-Blasrohrschütze
Beigetreten: Vor 3 Monaten
Beiträge: 167
 

Nun, da ich grundsätzlich den Ausführungen von Georg ersteinmal vertraue sehe ich durchaus die Möglichkeit gegeben, dass das bei mir in der Länge passen könnte (beim 16mm war ja bei 5 ft der sinnvolle Bereich vorbei 😎) Tja und wenn nicht wird es mit Kürzen in 20 cm Schritten probiert bis runter auf 4 oder 5 ft ... und endet im schlimmsten Fall als "Blasrohrschl...." für die Frau/ Kinder oder Gäste 😀

Ich kann somit dann auch recht gut feststellen wo ich mich kaliber- und längenmäßig "zu Hause" fühle und mir weitere Überlegungen bez. meines "Traumrohres" anstellen 🤗 

FYL - das Leben ist schön!


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rabu
 rabu
(@rabu)
Erfahrener Blasrohrschütze Moderator
Beigetreten: Vor 3 Monaten
Beiträge: 342
 

Keine Bange ich hab ja selber 20x3 und schiesse es in 152cm Länge.

Weiter kürzen musst du es bestimmt nicht.

Und länger als 160cm wird es schwierig wenn du damit mal ein Turnier schiessen willst.

Gruß 

Ralf

"Wenn du Gott zum Lachen bringen willst, erzähl ihm von deinen Plänen!"
Blaise Pascal


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younger
(@younger)
Wettkampf-Blasrohrschütze
Beigetreten: Vor 3 Monaten
Beiträge: 167
 

@rabu

Also:

volle Länge mit 195 war echt g... zu schießen; die Länge vereinfacht nochmals das Zielen. Habe es anschließend auf 5" gekürzt - damit allerdings keinerlei Vorteile gegenüber dem Kaliber 16 (ebenfalls 5") feststellen können; gleichschwere Darts steckten weniger tief im Ziel als Kaliber 16mm, also auch vermutlich auch kein Geschwindigkeits- oder Reichweitenvorteil für mich.

Somit werde ich mir wohl nochmals ein 2m Stück 20x3 mm besorgen und es in voller Länge schießen 🤗 einfach weil so ein langes Teil ebenfalls Spaß macht und mir beim größeren Kaliber bei der Länge die Puste nicht reicht ... 🙃

PS: Turniere / Meisterschaften / Scheibenschießen stehen bei mir - wie auch beim Bogenschießen - nicht im Fokus 😉 

FYL - das Leben ist schön!


Da Luebke gefällt das
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rabu
 rabu
(@rabu)
Erfahrener Blasrohrschütze Moderator
Beigetreten: Vor 3 Monaten
Beiträge: 342
 

Spannend,

halt uns auf dem Laufenden. Ich finde es immer super an den Erfahrungen anderer teilhaben zu können und sie mit meinen vergleichen zu können.

Gruß 

Ralf

"Wenn du Gott zum Lachen bringen willst, erzähl ihm von deinen Plänen!"
Blaise Pascal


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